Sardinien 2017 - Fortsetzung

Die Costa Verde (Spiaggia della Piscinas) erreichten wir von Norden (Marina di Arbus), das letzte Stück auf einer Schotterpiste und durch eine Furt im Tal des Riu Piscinas. Gut 2 bis 3 km ziehen sich Sandberge ins Hinterland. Das Zentrum mit einem großen Besucherparkplatz befindet sich beim Hotel "La Dune", dem einzigen (Nobel-)Hotel direkt am Strand. Das bei unserem Besuch noch geschlossene Hotel mit Restaurant wurde auf den Ruinen ehemaliger Erz-Lagerräume stilgerecht errichtet. Der noch verwaiste Parkplatz bot uns ein ruhiges Nachtquartier in der Dünenlandschaft.

 

Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Costa Verde
Unser Übernachtungsplatz
Unser Übernachtungsplatz

Vom Strandplatz ging es vorbei an den Ruinen eines verlassenen Bergwerksgebietes aus dem 19. Jahrhundert weiter nach Ingurtosu, dem einstigen Sitz der Bergwerksverwaltung.

Bergwerk am Riu Naracauli
Bergwerk am Riu Naracauli
Ingurtosu
Ingurtosu
Ruinen des Bergwerks
Ruinen des Bergwerks
Ingurtosu
Ingurtosu
Ruinen des Bergwerks
Ruinen des Bergwerks
an der SS 126
an der SS 126

Nächster Zwischenstop war der Tempio di Antas, ein römischer Tempel aus dem 3. Jahrhundert auf den Resten eines punischen Heiligtums. Übernachtungsplatz war das Capo Pecora am Golf von Buggerru.

Tempio di Antas
Tempio di Antas
Capo Pecora
Capo Pecora
Capo Pecora
Capo Pecora
Strand bei San Nicolo/Buggeru
Strand bei San Nicolo/Buggeru
Capo Pecora
Capo Pecora
Stopp bei San Nicolo (Buggeru)
Stopp bei San Nicolo (Buggeru)

Die Weiterreise führte uns über das Bergarbeiterdorf Buggeru über die Bucht Cala Domestica nach Masua. Noch bis 1920 wurden hier in der stillgelegten Minenanlage hauptsächlich Blei und Zink abgebaut. Die Küste wird durch den im Meer stehenden 132 m hohen Felskegel Pan di Zucchero (Zuckerhut) beherrscht. Unseren Übernachtungsplatz haben wir am Porto Banda bei Nebida gefunden.

Buggeru
Buggeru
Porto Banda/Nebida
Porto Banda bei Nebida
Cala Domestica
Cala Domestica
Porto Banda
Übernachtung Porto Banda
Masua
Masua
Porto Banda
Porto Banda

Über Gonnesa und Carbonia fuhren wir weiter zur Dünenlandschaft am Golfo di Palmas und fanden vis-a-vis der Insel Sant Antioco bei Porto Botte einen großen noch kaum genutzten Camper-Parkplatz (Entsorgungsmöglichkeit), der in der Saison gebührenpflichtig ist. Hier blieben wir über das Wochenende und wanderten durch die Lagunenlandschaft, die Lebensraum zahlreicher Flamingos ist.


Porto Botte
Porto Botte - Golfo di Palmas
Porto Botte
Porto Botte
Golfo di Palamas
Strand bei Porto Botte
Porto Botte
Porto Botte
Flamingos bei Porto Botte
Flamingos bei Porto Botte
Porto Botte
Porto Botte

Schon sind wir im Süden an der Costa del Sud angelangt, wo wir uns an der weit ins Meer vorstoßenden Halbinsel, dem Capo Malfatano für weitere 2 Tage niedergelassen haben. Ein ruhiger Stellplatz in herrlicher Umgebung unweit eines einsamen Küstenwachturms.

Capo Malfatano
Wachturm Capo Malfatano
Capo Malfatano
Capo Malfatano
Stellplatz direkt am Strand
Stellplatz direkt am Strand

Bei sommerlichen Temperaturen fuhren wir nach einem kurzen Stop am Spiaggia di Tuerredda, einem etwa 500 m langen weißen Sandstrand mit türkisblauen Wasser, weiter zum Capo Spartivento, dem südlichsten öffentlich zugänglichen Punkt Sardiniens. Nur etwa 200 km ist die Küste Tunesiens entfernt. Kilometerlange Sandstrände (Baia Chia) und ein Lagunensee sind das Herzstück der Costa del Sud. Nach viel Strand machten wir einen Abstecher in die Berge: Ein enges Sträßchen, teilweise Piste, führte uns von Domus de Maria 15 km in einsamer Berglandschaft zu einem Picknickgelände (Is Cannoneris) mit wunderbarem Trinkwasserbrunnen auf 715 m über dem Meeresspiegel, wo wir zwischen Steineichen eine kühle und absolut ruhige Nacht verbrachten.

Spiaggia di Tuerredda
Spiaggia di Tuerredda
Baia Chia
Baia Chia
Baia Chia
Baia Chia
Is Cannoneris
Bergtour Is Cannoneris
Spiaggia di Tuerradda
Spiaggia di Tuerradda
Baia Chia
Baia Chia
Torre di Chia
Torre di Chia
Wasser holen, Is Cannoneris
Wasser holen, Is Cannoneris
Baia Chia
Baia Chia
Baia Chia
Baia Chia
Torre di Chia
Torre di Chia
Schlafplatz, Is Cannoneris
Schlafplatz, Is Cannoneris

Nach so viel Ruhe führte uns der nächste Tag über Pula zur sardischen Hauptstadt Cagliari, wo wir unsere Vorräte auffüllten. Nach Stadtrundfahrt und Shoppingtour im Einkaufszentrum übernachteten wir weiter westlich in Solanas.

Rückfahrt aus den Bergen
Rückfahrt aus den Bergen
Cala Regina
Cala Regina
Pula
Pula
Solanas
Solanas
Stagno di Santa Gilla
Stagno di Santa Gilla-Cagliari
Solanas
Solanas

Vom zu dieser Zeit noch verschlafenem Solanas fuhren wir weiter entlang der Küste zum landschaftlich beeindruckenden Capo Caronara im Süd-Osten der Insel, besuchten das Fortezza Veccia auf dem Weg bevor wir bei Villaputzu am Porto Corallo unser Nachtlager aufschlugen.

Fortezza Veccia
Fortezza Veccia-Villasimius
Capo Carbonara
Capo Carbonara
Capo Ferrato
Piste am Capo Ferrato
Capo Carbonara
Capo Carbonara
Capo Carbonara
Capo Carbonara
Strand Porto Corallo
Strand Porto Corallo
Capo Carbonara
Capo Carbonara
Costa Rei-Strand Colostrai
Costa Rei-Strand Colostrai
Schlafplatz Porto Corallo
Schlafplatz Porto Corallo

Am nächsten Tag ging es an der Ostküste ein ganzes Stück weiter Richtung Norden. Wegen dem Osterfeiertag ausnahmsweise ziemlich viel los, sogar Campingplätze waren voll. Vorbei an dem romanischen Kirchlein San Nicolo und nach einem Abstecher nach Perda Pera fuhren wir zu den berühmten Klippen von Arbatax. Nachdem wir hier kein Übernachtungsplätzchen gefunden hatten gings weiter über Baunei durch das (kalte) Supramonte Bergmassiv bis nach Orosei. Nach der langen Fahrt gönnten wir uns für 15.- € eine Übernachtung am Camperstop "Osalla Beach Garden".

San Nicolo
San Nicolo
Arbatax
Arbatax
Supramonte
Supramonte
unterwegs Wasser tanken
unterwegs Wasser tanken
Baunei
Baunei
Pineta Su Barone, Orosei
Pineta Su Barone, Orosei
Perda Pera
Perda Pera
Supramonte
Supramonte-Gebirge
Osalla Beach Garden, Orosei
Osalla Beach Garden, Orosei

Am nächsten Tag fuhren wir nur wenige Kilometer zu dem Spiaggio Berchida, einem traumhaften weißen Sandstrand, den ich bereits von früheren Sardinien-Aufenthalten in guter Erinnerung hatte. Eine holprige Piste führt zu einer zum Parkplatz (in der Saison gebührenpflichtig) umfunktionierten Wiese. Rund ein Dutzend Wohnmobile hatte sich auf dem weitläufigen Gelände niedergelassen. Wir blieben zwei Tage -schließlich haben wir Urlaub! Nette Abwechslung war eine Kuhherde, die am Lagunenteich und direkt neben unserem Wohnmobil graste.

Spiaggia Berchida
Spiaggia Berchida
Berchida
Berchida
Spiaggia Berchida
Spiaggia Berchida-Schlafplatz
Berchida
Berchida
Spaggia Berchida
Spaggia Berchida
Rückblick: Berchida 1998
Rückblick: Berchida 1998

Weiter gings entlang der - zumindest in der Saison touristisch gut erschlossenen - Ostküste über Capo Comina, den Ferienort San Teodoro zum traumhaften Capo Coda Cavallo. Von Olbia wählten wir eine Abkürzung durchs Landesinnere über die SS 127 nach Calangianus und von dort weiter zum Lago del Coghinas. Nach einem Stop an dem sehenswerten Kirchenensemble "Nostra Signora di Castro" haben wir bei Tula direkt am Stausee übernachtet.

Capo Comina
Capo Comina
Capo Coda Cavallo
Capo Coda Cavallo
unterwegs in der Gallura
unterwegs in der Gallura
Lago di Coghinas
Lago di Coghinas
Posada
Posada
Capo Coda Cavallo
Capo Coda Cavallo
Korkeiche
Korkeiche
Lago di Coghinas
Lago di Coghinas
San Teodoro
San Teodoro
Capo Coda Cavallo
Capo Coda Cavallo
Nostra Signora di Castro
Nostra Signora di Castro
Lago di Coghinas
Lago di Coghinas

Vom Stausee fuhren wir auf kleinen Nebenstraßen zur Therme di Casteldoria, neben einem Thermalbad fließen an mehreren Stellen bis zu 76 Grad heiße Quellen aus dem Flussboden des Coghinas. Von hier ist es nicht mehr weit an die Küste zur Coghinas-Ebene, in der der Fluss ins Meer mündet. Schon war unsere letzte Nacht auf Sardinien gekommen, die wir auf dem Camperstop "Maragnani" (15.- €) bei Valledoria verbrachten.

Korkeichen am Wegesrand
Korkeichen am Wegesrand
Thermalquellen im Fluss
Thermalquellen im Fluss
Camperstop "Maragani"
Camperstop "Maragani"
Castello dei Doria
Castello dei Doria
Fluss Coghinas
Fluss Coghinas
Küste bei Valledoria
Küste bei Valledoria
Thermalbad Casteldoria
Thermalbad Casteldoria
Flussmündung
Flussmündung
Susi hat lecker gekocht
Susi hat lecker gekocht

An unserem letzten Tag auf Sardinien besichtigten wir den malerischen Ort Castelsardo und fuhren gemütlich zum Fährhafen von Porto Torres, wo unsere Fähre pünktlich um 20:30 Uhr ablegte.

Castelsardo
Castelsardo
Castelsardo
Castelsardo
Castelsardo
Castelsardo
Riviera di Sorso - Porto Torres
Riviera di Sorso - Porto Torres
Castelsardo
Castelsardo
Warten auf die Einschiffung
Warten auf die Einschiffung

Fast als letztes Fahrzeug wurden wir auf die Fähre gelotst, die nach knapp 12 Stunden Nachtfahrt pünktlich in Genua angekommen war. Da wir als drittes Fahrzeug das Schiff verlassen hatten, kamen wir zügig und ohne Stau durch Genua Richtung Heimat.

Ein schöner Urlaub war zu Ende gegangen. Insgesamt waren wir gut 3000 km unterwegs.

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